Noch 22 Tage bis zum Start unseres Namibia-Abenteurs

Der Tag unserer Abreise rückt immer näher. Wir können es kaum mehr erwarten und packen im Geiste schon mal unsere Koffer! Mittlerweile haben wir auch bereits Ausflüge in Windhoek, Walvis Bay und Swakopmund gebucht.

Nach einigem Überlegen haben wir uns dazu entschlossen, in Windhoek am Tag unserer Ankunft eine Stadtführung zu machen. Sonst würden wir von der Stadt wahrscheinlich nicht viel sehen.  Als Stadterklärer haben wir uns den bekannten Namibia-Spezialisten Carsten Möhle von Bwana Tucke-Tucke ausgesucht. Wir sind sehr gespannt darauf, da wir über ihn und seine Touren sehr viel Positives gelesen haben.

Im Anschluss an die Stadtrundfahrt werden wir in Joe’s Beerhouse unser erstes afrikanisches Game (deutsch: Wild) probieren. Das Lokal wurde 1990 von einem deutschen Auswanderer gegründet und wird heute immer noch von ihm betrieben. Es ist in Windhoek sehr bekannt, daher haben wir vorsorglich schon Mal einen Tisch reserviert. Im GEO Special Nr. 5/2008 Namibia und Botswana ist ein kurzer Artikel über den Gründer und Betreiber Joe Gross.

In Walvis Bay werden wir eine Bootsfahrt mit einem Katamaran mit Pelican Tours durch die Bucht zu den Delfinen und Robben machen. Wie der Name des Veranstalters verrät, sind dort auch viele Pelikane zu sehen. Vielleicht haben wir Glück und können auch einen Mondfisch unter der Wasseroberfläche schimmern sehen.

Von Swakopmund aus werden wir mit Tommy’s Tours & Safaris eine Allradtour zu den „Little Five“ der Wüste unternehmen: Chamäleon, Gecko, Schlange, Skorpion und Spinne. Zu der Tour gibt es einen interessanten Artikel in der FAZ.

Ein paar Kleinigkeiten müssen wir noch besorgen, dann kann es endlich losgehen.

Unsere geplante Reiseroute

Im Oktober starten wir unsere Namibia-Rundreise. Namibia liegt im südlichen Afrika am Atlantik, oberhalb von Südafrika. Zwischen 1884 und 1915 war Namibia eine deutsche Kolonie: Deutsch-Südwestafrika. Deshalb sprechen etliche Namibier heute noch deutsch. In Windhoek und Lüderitz finden sich viele Gebäude und Denkmäler aus dieser Zeit. In ganz Namibia befinden sich Gräber der deutschen Schutztruppen.

Dieses Mal haben wir, im Gegensatz zu unseren USA-Reisen alle Unterkünfte über ein Reisebüro vorgebucht. Das war im April schon schwierig, da bereits viele unserer Wunschunterkünfte ausgebucht waren. Mit Hilfe von Boomerang-Reisen konnten wir dann doch noch schöne Unterkünfte finden.

Auf der folgenden Karte haben wir unsere geplante Reiseroute eingetragen:

https://www.katjen.de/wp-content/uploads/2011/06/route_namibia-2011.kml

Wir starten unsere Rundreise in Namibias Hauptstadt Windhoek. Dort landen wir am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten werden wir unser Auto abholen und uns in den Linksverkehr stürzen. In Windhoek werden wir nur die erste Nacht verbringen, einkaufen und uns ein bisschen die Stadt ansehen. Am nächsten Tag starten wir Richtung Süden. In der Nähe von Kalkrand bleiben wir die nächsten drei Nächte. Hier werden wir eine zweitägige, geführte Wanderung durch die Kalahari-Wüste machen. Mit Glück werden wir dort in den roten Sanddünen die ersten afrikanischen Tiere sehen.

Nach der Wanderung geht es weiter nach Aus. Von hier werden wir einen Tagesausflug nach Lüderitz an der Atlantikküste machen und die Geisterstadt Kolmanskuppe besuchen. Im Anschluss fahren wir entlang der Tirasberge Richtung Sesriem. Hier verbringen wir zwei Nächte, um ausreichend Zeit für die roten Sanddünen im Sossusvlei zu haben. Ein Vlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, die nur in guten Regenjahren mit Wasser gefüllt wird. Im Moment ist dort ein großer See, da es dieses Jahr in Namibia sehr viel Regen gab.

Von Sesriem geht es weiter zur Atlantikküste nach Walvis Bay und Swakopmund. Hier bleiben wir insgesamt drei Tage, um eine Delfin- und Robbentour durch die Bucht sowie die Living Desert Tour mit Tommy zu machen. Bei dieser Tour fahren wir mit einem Allradfahrzeug in die Dünen, wo Tommy Schlangen, Echsen und sonstige Wüstenbewohner zeigt.

Dann führt unser Weg weg von der Küste nach Norden, vorbei an der Spitzkuppe und dem Brandberg ins Damaraland. Hier gibt es viele Felszeichnungen, vor allem in Twyfelfontein und am Brandberg, denen wir sicher einen Besuch abstatten. Zwei Tage werden wir in einem Camp am Abu Huab Fluss verbringen. Dort kann man häufig Wüstenelefanten beobachten, die den Fluss auf der Suche nach Wasser und Futter entlangwandern.

Vom Damaraland aus fahren wir zu einem Highlight Namibias: dem Etosha-Nationalpark. Das Gebiet um eine riesige Salzpfanne wurde 1964 zum Nationalpark erklärt. Hier kann man viele Tiere an den natürlichen und den künstlichen Wasserstellen beobachten. Den Park darf man erst mit Sonnenaufgang betreten und muß ihn bei Sonnenuntergang wieder verlassen, sofern man nicht in einem der NWR-Camps übernachtet. Wir werden im Park insgesamt vier Nächte in den verschiedenen Camps verbringen, um möglichst viele Tiere beobachten zu können, da diese meist in der Morgen- und Abenddämmerung zu den Wasserlöchern kommen.

Danach fahren wir zurück in Richtung Windhoek zum Waterberg-Plateau-Park. Der Waterberg ragt 200 Meter über die Umgebung und beheimatet viele Tiere. Unter anderem wurden hier die beiden stark gefährdeten Nashornarten wieder angesiedelt. Die letzten beiden Nächte in Namibia verbringen wir in Düsternbrook. Am letzten Tag geht es zurück nach Windhoek, wo wir am Abend unseren Rückflug nach Deutschland antreten.

Herzlich Willkommen auf unserem Reiseblog!

Nachdem unser Reiseblog während unserer USA-Reise 2009 und USA-Reise 2010 sehr viel Anklang gefunden hat, haben wir uns entschlossen, dieses Jahr auch wieder ein Blog zu schreiben.

Dieses Jahr werden wir uns auf Safari in Namibia begeben. Starten und Enden wird unsere Rundreise in Namibias Hauptstadt Windhoek. Am 04.10.2011 fliegen wir mit Air Namibia von Frankfurt/Main direkt nach Windhoek. Wir werden dann 23 Tage mit dem Auto im Linksverkehr über Namibias Pads fahren, bevor es am 27.10.2011 mit Air Namibia auf umgekehrtem Wege wieder zurück geht. 😀

Dieses Mal werdet Ihr unsere Abenteuer im wilden Afrika leider nicht live mitverfolgen können, da wir im Gegensatz zu den USA höchstwahrscheinlich nicht am laufenden Band Internetzugang in den Lodges haben werden. Stattdessen werden wir unsere Erlebnisse und Bilder erst hinterher hier festhalten. Wenn möglich, werden wir jedoch von unterwegs hin und wieder ein kurzes Lebenszeichen hier hinterlassen.

Unser Reisetagebuch könnt Ihr wahlweise direkt hier im Blog, per Feedreader oder per E-Mail mitverfolgen.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Eure Kommentare hier im Blog oder per E-Mail!

Katja & Jens

Panorama: Double Arch

Vor einigen Tagen habe ich zufällig bemerkt, dass 360 Cities seine Anforderungen für neue Benutzerkonten reduziert hat. Neuerdings ist es nicht mehr erforderlich, mindestens vier 360° x 180° Panoramen hochzuladen, bevor das eigene Konto für die Veröffentlichung von Panoramen freigeschaltet wird. Diese Hürde hatte ich bisher nämlich noch nicht überwunden. Natürlich habe ich sogleich mein Panorama vom Double Arch im Arches NP in Utah zur Veröffentlichung freigegeben.


Double Arch in Utah

Umzug unseres Blogs auf katjen.de

Unser Blog ist ab sofort unter der neuen Adresse https://www.katjen.de/ erreichbar. Besucher unserer alten Adressen http://katjen.no-nonsense.de/ sowie http://usa2009.no-nonsense.de/ werden automatisch auf die neue Adresse umgeleitet.

Wir bedanken uns bei Katja M., die sich vor wenigen Tagen überraschend dazu entschieden hat, uns die Domain katjen.de zu überlassen.

Bedingt durch die Umstellung unseres Blogs auf die neue Domain kann es zu erneut zugestellten benachrichtigungs E-Mails sowie zu als neu markierten Einträgen in euren Feedreadern kommen. Wir bitten diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Tag 25: Rückreise

Leider war heute schon der Tag unserer Heimreise gekommen. Da freut man sich fast ein Jahr auf den Urlaub, und dann geht er viel zu schnell vorbei.

Unser Wecker klingelte um 05:00 Uhr früh. Nach einer kurzen Dusche wurden die letzten Utensilien in den Taschen verstaut und diese ins Auto geladen. Der Flughafen und somit auch das Rental Car Center waren nicht weit vom Hotel entfernt. Die Rückgabe „unseres“ Jeeps ging dann auch flott vonstatten, obwohl um diese frühe Uhrzeit dort schon einiges los war.

Ein Shuttlebus brachte uns vom Rental Car Center zum Terminal 1 des Flughafens. Kurz darauf sind wir dann im Chaos am Check-In Schalter von American Airlines gelandet. Zunächst sah es nur nach einer langen Warteschlange vor den Schaltern aus. Dies war jedoch ein Irrtum. Es gab gar keine Schlange, sondern etliche Self-Check-In Automaten. Eine ziemlich gestresste Mitarbeiterin von American Airlines forderte wiederholt die Wartenden auf, das Einchecken an den Computern müsse selbst gemacht werden. Man würde dann namentlich aufgerufen, um seine Koffer loszuwerden. Gut, dann versuchen wir es mal mit einem Computer. Leider schlugen alle Versuche fehl (egal ob mit Ticketnummer, Flugnummer oder Reisepass), so dass wir auf die Hilfe der Dame vom AA angewiesen waren. Die drückte uns einen Zettel in die Hand und lies uns in einem abgesperrten Bereich vor dem einzigen „normalen“ Schalter warten.

In diesen Bereich durften alle, deren Self-Check-In nicht funktionierte. Hier mussten wir sicher 30 Minuten warten, bevor wir an der Reihe waren. Eine sehr lustlose Angestellte wollte dann für die zusätzlichen Koffer 50 Dollar pro Stück. Auf unsere Frage, warum diese auf unserem Hinflug kostenlos waren und nun kosten sollten, reagierte sie zunächst etwas verärgert. Nach einigen Minuten durften unsere Taschen doch noch kostenlos mit.

Nach dieser zeitraubenden Prozedur sind wir schnell zur Sicherheitskontrolle. Hier war alles prima organisiert und so wir waren in wenigen Minuten durch. Da die Zeit für ein richtiges Frühstück leider mittlerweile zu knapp war, kauften wir uns bei Starbucks ewas Süßes.

Kaum am Gate begann auch schon das Boarding für unseren Flug nach Dallas / Fort Worth. Wir hatten Plätze am Fenster und konnten deshalb während des Starts noch einmal einen Blick auf die Hotels am Strip werfen. Den Flug haben wir dann größtenteils verschlafen.

In Dallas / Fort Worth hatten wir anderthalb Stunden Wartezeit auf den Weiterflug nach Stuttgart. Wir haben uns noch mit einem Sandwich gestärkt und sind ein bisschen durch das Terminal gebummelt.

Beim Boarding erlebten wir eine positive Überraschung. Als wir vor Monaten die Sitzplätze reserviert haben, waren alle Zweierreihen am Gang schon belegt. Deshalb haben wir in Reihe 41 Plätze reserviert. Dort wird das Flugzeug enger und in der Mitte sind nur noch vier Sitze pro Reihe anstatt Fünfen. Neben mehr Stauraum unter den Sitzen hatte man zusätzlich auch deutlich mehr Beinfreiheit als in den sonstigen Reihen. Wir konnten es uns also gemütlich machen. Außerdem hatte jeder Sitz seinen eigenen Fernseher und man konnte seine Filme selbst auswählen. Leider gab es nur zwei Filme auf Deutsch, den Rest konnte man sich aber auf Englisch ansehen.

Nach dem Essen (es gab Beef oder Chicken) wurde es draußen langsam dunkel, und die meisten Passagiere versuchten zu schlafen. Auch wir konnten zeitweise gut schlafen. Eine Stunde vor der Landung in Frankfurt gab es noch ein kleines Frühstück. Um kurz nach sieben am Montagmorgen sind wir auf deutschem Boden in Frankfurt gelandet.

Unsere Koffer waren diesmal gleich mit auf dem Band, so dass wir uns direkt auf den Weg zum Fernbahnhof machen konnten. Leider mussten wir hier fast eine Stunde auf den nächsten ICE nach Stuttgart warten. Dieser war dann auch noch sehr voll, weshalb wir bis Mannheim im Flur stehen mussten. Danach waren bis Stuttgart zum Glück zwei Plätze frei.

Irgendwie waren wir nun doch froh, wieder zuhause angekommen zu sein.

Tag 24: Las Vegas

Heute haben wir ein bisschen länger geschlafen und sind dann im Hotel zum Frühstück gegangen. Das Frühstück war reichhaltig. Es gab Toasties, Eier, Obst und sogar Starbucks Kaffee. Überhaupt können wir dieses Hotel nur empfehlen. Die Zimmer sind sehr geräumig, schön eingerichtet und die Lage des Hotels ist super. Man ist etwas abseits von dem ganzen Trubel in Las Vegas und trotzdem in Laufweite zum Strip.

Danach sind wir ins Las Vegas Premium Outlets gefahren, um unsere Garderobe weiter aufzufüllen. Leider ist uns dies nur zum Teil gelungen, vor allem bei den Jeans war es nicht so einfach. Nach ungefähr sechs Stunden Shopping haben wir uns noch einen letzten Latte bei Starbucks gegönnt.

Zurück im Hotel haben wir dann erst einmal das Auto komplett ausgeräumt. Da hatte sich einiges angesammelt. Danach haben wir alle Sachen im Hotelzimmer ausgebreitet und nach und nach auf unsere vier Gepäckstücke verteilt. Hoffentlich gleichmäßig, aber das wird sich am Flughafen zeigen.

Nun hatten wir Hunger und den wollten wir bei einem der zahlreichen Buffets stillen. Also haben wir uns an der Rezeption erkundigt. Man empfahl man uns das Buffet im MGM Grand sowie im Mandalay Bay. Wir haben uns dann für das MGM Grand in Laufweite entschieden.

Nachdem wir einige Zeit durch das Casino und die angrenzende Shoppingmall des Hotels geirrt waren, haben wir das Buffet doch noch gefunden. Es war wirklich sehr lecker – nur die Shrimps schmeckten irgendwie nach nichts. Vor allem das Lammfleisch und das Nachtischbuffet waren köstlich. Kein Vergleich zum Buffet im Excalibur, von dem wir letztes Jahr sehr enttäuscht waren.

Da uns nach so viel Essen schon leicht schlecht war, entschlossen wir uns auf dem Weg zurück ins Hotel noch ein Stück über den südlichen Strip zu bummeln. Im Hotel haben wir den Wecker auf 05:00 Uhr gestellt und sind schnell ins Bett. Unser Flug geht morgen um 08:40 Uhr, aber wir müssen vorher noch unseren Jeep zurückbringen.

Tag 23: Springdale – Las Vegas

Heute haben wir uns mal wieder ein leckeres Frühstück gegönnt. Es gab French Toast und Bumbleberry Pancakes bei Wildcat Willies. So gestärkt fuhren wir zum Valley of Fire State Park in der Nähe von Las Vegas. Auf dem Weg dorthin haben wir in St. George im Walmart noch schnell einige Kleinigkeiten besorgt.

Im Valley of Fire SP angekommen machte der Park seinem Namen alle Ehre. Als wir aus dem Auto stiegen, bekamen wir fast einen Hitzeschock. Im Zion NP war es schon recht warm gewesen, aber hier war es richtig heiß.

Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center sind wir zum Mouse’s Tank gefahren. Bevor wir zu diesem natürlichen Wasserreservoir gegangen sind, haben wir im Schatten gepicknickt. Auf dem kurzen Weg zu Mouse’s Tank haben wir noch zwei Geocaches gemacht. Das Wasserloch war nicht sehr beeindruckend, deshalb waren wir rasch wieder zurück beim Auto.

Unser nächstes Ziel war die „Fire Wave„. Ein Foto davon ist auf dem Cover der diesjährigen Neuauflage des Grundmann Reiseführers. Wir waren im Internet darauf aufmerksam geworden, und wollten uns wenigstens diese Welle anschauen. Vor allem, weil man dafür kein Permit braucht, sondern nur den Parkeintritt entrichten muss.

Die Fire Wave ist wohl kein Geheimtipp mehr, denn als wir uns zu Fuß auf den Weg machten und von der Straße abbogen, konnten wir gleich einen Trampelpfad erkennen. Der Weg ist nicht weit. Nach kurzer Zeit hatten wir die Welle gefunden. Der Sandstein dort ist rot und weiß gestreift. Aus bestimmten Blickwinkeln kann man durchaus eine Welle erkennen. Wir erkundeten eine Zeitlang das Gebiet. Je näher der Sonnenuntergang rückte, umso mehr Leute kamen dazu. Alle aus Deutschland oder der Schweiz. Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns dann auf den Rückweg zum Auto.

In Las Vegas angekommen fuhren wir zu erst zu Chipotle, um uns mit Burritos zu stärken. Danach sind wir zu unserem Hotel, dem Desert Rose Resort gefahren. Das liegt nicht direkt am Strip, sondern einen Block davon entfernt. Dir Zimmer sind eigentlich Suiten, man hat sogar eine komplette Küche: Kühlschrank, Einbauherd mit riesigem Backofen, Spüle, Spülmaschine, Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine und sogar ein Standmixer.

Morgen werden wir ins Las Vegas Premium Outlets zum Shoppen fahren. Da wir am Sonntag zurückfliegen, müssen wir anschließend das Auto ausräumen und alles wieder in den Koffern verstauen.

Tag 22: Springdale (Zion NP)

Nach dem Frühstück im Motelzimmer haben wir uns auf den Weg zum Zion National Park gemacht. Der Eingang befindet sich nur wenige Meilen vom Hotel entfernt. Im Park angekommen, parkten wir beim Visitor Center und erkundigten uns, welche Wanderungen wir machen könnten. Der Ranger empfahl uns, den Trail zu Angels Landing bis zum Scouts Lookout zu gehen. Das letzte Stück bis zum Gipfel ist derzeit für Arbeiten am Trail gesperrt.

Also nahmen wir den Shuttlebus bis zur Haltestelle „The Grotto“. Der Weg verläuft zunächst am Virgin River entlang und steigt ganz allmählich höher. Nach kurzer Zeit wird der Weg immer steiler, so dass wir ab und zu verschnaufen mussten. Nach ungefähr 30 Minuten errichten wir den Refrigerator-Canyon. Dieser macht seinem Namen alle Ehre, es wurde sofort kühler. In diesem Canyon verläuft der Weg eine Weile lang flach, bevor er bei den Walter‘s Wiggles wieder sehr steil wird. Am Ende dieser engen Serpentinen liegt der Scouts Lookout.

Am Scouts Lookout hat man einen großartigen Blick auf eine Teil des Zion Canyon. Auch hinauf zum Observation Point, der noch deutlich höher liegt. Die Wanderung dorthin hatten wir letztes Jahr gemacht.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, und unsere Müsliriegel erfolgreich gegen einige sehr aufdringliche Squirrel verteidigt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Im Tal nahmen wir den Shuttlebus zur letzten Haltestelle im Canyon „Temple of Sinawava“. Dort gingen wir den Riverside Walk bis zum Beginn der Narrows des Virgin River. Vom Ende des Trails aus kann man weiter durch den Fluss waten, aber wir hatten keine Lust auf nasse Füße.

Also nahmen wir den Bus zurück zum Visitor Center. Dort haben wir am Auto das Stativ geholt und sind erneut mit dem Bus in den Canyon gfahren. Jens wollte versuchen am Upper Emerald Pool ein Kugelpanorama aufzunehmen. Leider waren heute zu viele Leute unterwegs. Wir haben bis kurz vor Sonnenuntergang gewartet, aber es kamen immer wieder Gruppen; viele mit Kindern. Überhaupt waren heute sehr viele Familien mit Kindern unterwegs. So fuhren wir ohne Panorama nach Springdale zurück.

Nach einer erfrischenden Dusche beschlossen wir, zum Abendessen wie gestern zu Wildcat Willies zu gehen. Das Essen war wieder sehr lecker.

Morgen fahren wir nach Las Vegas. Somit schließt sich der Kreis und wir sind fast am Ende unserer Reise angekommen. Auf dem Weg nach Las Vegas wollen wir noch einen Abstecher in den Valley of Fire State Park machen, um der „Fire Wave“ einen Besuch abzustatten.