Unsere geplante Reiseroute

Im Oktober starten wir unsere Namibia-Rundreise. Namibia liegt im südlichen Afrika am Atlantik, oberhalb von Südafrika. Zwischen 1884 und 1915 war Namibia eine deutsche Kolonie: Deutsch-Südwestafrika. Deshalb sprechen etliche Namibier heute noch deutsch. In Windhoek und Lüderitz finden sich viele Gebäude und Denkmäler aus dieser Zeit. In ganz Namibia befinden sich Gräber der deutschen Schutztruppen.

Dieses Mal haben wir, im Gegensatz zu unseren USA-Reisen alle Unterkünfte über ein Reisebüro vorgebucht. Das war im April schon schwierig, da bereits viele unserer Wunschunterkünfte ausgebucht waren. Mit Hilfe von Boomerang-Reisen konnten wir dann doch noch schöne Unterkünfte finden.

Auf der folgenden Karte haben wir unsere geplante Reiseroute eingetragen:

http://www.katjen.de/wp-content/uploads/2011/06/route_namibia-2011.kml

Wir starten unsere Rundreise in Namibias Hauptstadt Windhoek. Dort landen wir am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten werden wir unser Auto abholen und uns in den Linksverkehr stürzen. In Windhoek werden wir nur die erste Nacht verbringen, einkaufen und uns ein bisschen die Stadt ansehen. Am nächsten Tag starten wir Richtung Süden. In der Nähe von Kalkrand bleiben wir die nächsten drei Nächte. Hier werden wir eine zweitägige, geführte Wanderung durch die Kalahari-Wüste machen. Mit Glück werden wir dort in den roten Sanddünen die ersten afrikanischen Tiere sehen.

Nach der Wanderung geht es weiter nach Aus. Von hier werden wir einen Tagesausflug nach Lüderitz an der Atlantikküste machen und die Geisterstadt Kolmanskuppe besuchen. Im Anschluss fahren wir entlang der Tirasberge Richtung Sesriem. Hier verbringen wir zwei Nächte, um ausreichend Zeit für die roten Sanddünen im Sossusvlei zu haben. Ein Vlei ist eine Salz-Ton-Pfanne, die nur in guten Regenjahren mit Wasser gefüllt wird. Im Moment ist dort ein großer See, da es dieses Jahr in Namibia sehr viel Regen gab.

Von Sesriem geht es weiter zur Atlantikküste nach Walvis Bay und Swakopmund. Hier bleiben wir insgesamt drei Tage, um eine Delfin- und Robbentour durch die Bucht sowie die Living Desert Tour mit Tommy zu machen. Bei dieser Tour fahren wir mit einem Allradfahrzeug in die Dünen, wo Tommy Schlangen, Echsen und sonstige Wüstenbewohner zeigt.

Dann führt unser Weg weg von der Küste nach Norden, vorbei an der Spitzkuppe und dem Brandberg ins Damaraland. Hier gibt es viele Felszeichnungen, vor allem in Twyfelfontein und am Brandberg, denen wir sicher einen Besuch abstatten. Zwei Tage werden wir in einem Camp am Abu Huab Fluss verbringen. Dort kann man häufig Wüstenelefanten beobachten, die den Fluss auf der Suche nach Wasser und Futter entlangwandern.

Vom Damaraland aus fahren wir zu einem Highlight Namibias: dem Etosha-Nationalpark. Das Gebiet um eine riesige Salzpfanne wurde 1964 zum Nationalpark erklärt. Hier kann man viele Tiere an den natürlichen und den künstlichen Wasserstellen beobachten. Den Park darf man erst mit Sonnenaufgang betreten und muß ihn bei Sonnenuntergang wieder verlassen, sofern man nicht in einem der NWR-Camps übernachtet. Wir werden im Park insgesamt vier Nächte in den verschiedenen Camps verbringen, um möglichst viele Tiere beobachten zu können, da diese meist in der Morgen- und Abenddämmerung zu den Wasserlöchern kommen.

Danach fahren wir zurück in Richtung Windhoek zum Waterberg-Plateau-Park. Der Waterberg ragt 200 Meter über die Umgebung und beheimatet viele Tiere. Unter anderem wurden hier die beiden stark gefährdeten Nashornarten wieder angesiedelt. Die letzten beiden Nächte in Namibia verbringen wir in Düsternbrook. Am letzten Tag geht es zurück nach Windhoek, wo wir am Abend unseren Rückflug nach Deutschland antreten.

Ein Kommentar

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  1. Hallo Namibia ist wirklich schön. Ich kann euch nur beneiden, dass ich dort hinfahrt. Ich hoffe ihr schreibt auf eurer Website über eurer Erfahrungen und die Reise. Ich bin gespannt. Grüße Liza

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