Tag 3: Morro Bay – Monterey

Heute sind wir früher aus dem Bett, schließlich stand viel auf dem Programm. Nach einem einfachen Frühstück auf dem Zimmer ging es weiter auf dem Highway 1 nach Norden.
Der Abschnitt zwischen San Simeon und Monterey empfanden wir als den landschaftlich schönsten Teil der Strecke. Die meiste Zeit verläuft der Highway parallel zur Küste, oft an Klippen entlang hoch über dem Pazifik.

Schon nach wenigen Meilen, kurz hinter San Simeon erreichten wir den ersten Vista Point, von dem man eine Seeelefanten-Kolonie beobachten konnte. Die meisten Tiere lagen faul in der Sonne. Die schien ungehindert vom blauen Himmel, allerdings war es auch wieder recht stürmisch. Weiter ging die Fahrt an der malerischen Küste entlang, nur durch kurze Fotostopps unterbrochen.

Gegen Mittag erreichten wir den Julia Pfeiffer Burns State Park. Der Eintritt kostet 10 $ und wird mit einem phantastischen Blick belohnt. Nach kurzer Wanderung erreichten wir einen Aussichtspunkt, von dem man auf eine kleine Bucht mit Wasserfall und Sandstrand blicken kann. Der Zugang zum Strand ist leider nicht mehr möglich, aber so bleibt die Bucht wenigstens in ihrem ursprünglichen Zustand. Vor der Weiterfahrt gab es noch ein kleines Picknick.
In Big Sur verläuft der Highway durch Wälder, in denen wir die ersten Redwoods sehen konnten. Kurze Zeit später sind wir in Monterey angekommen, wo wir im Motel erst einmal eine kleine Verschnaufpause von all den Eindrücken eingelegt haben.

Frisch erholt ging es dann einige Meilen zurück zur Point Lobos State Reserve. Das ist ein Naturschutzpark auf einer Halbinsel bei Carmel. Dort sind wir verschiedene Trails gelaufen, die zu Aussichtspunkten führen. Wir haben die Trails zum Sea Lion Rock, zur Bird Island und zur Whalers Cove gemacht. Leider konnten wir keinen Seeotter entdecken und die Seelöwen nur aus weiter Ferne beobachten. Der Park hat uns sehr gut gefallen! Wir hätten hier gerne noch mehr Zeit verbracht, aber vielleicht kommen wir ja mal wieder.

Zum Abendessen gab es einen leckeren Chicken- bzw. Steak-Burrito von Chipotle. Hoffentlich ist das eine Kette, die Burritos waren nämlich extrem lecker. Wir würden da sofort wieder essen.

Morgen geht es vielleicht noch ins Monterey Bay Aquarium und dann über das Tech Museum of Innovation nach San Francisco.

Tag 2: Santa Barbara – Morro Bay

Heute haben wir uns den Luxus gegönnt, etwas länger zu schlafen. Waren durch die Anreise und den Jetlag doch ziemlich geschafft. Sind kurz vor 9:00 Uhr gut erholt aufgestanden. Nach einem herzhaften Frühstück bei Denny‘s ging es Richtung Solvang.

Die Strecke nach Solvang über den California Highway 154 führte uns durch den Los Padres National Forest und vorbei am Lake Cachuma. Die Landschaft hat uns zum Teil an den Teide Nationalpark auf Teneriffa erinnert.
Solvang ist eine kleine Stadt der der Nähe des Santa Ynez Valley, einem kalifornischen Weinanbaugebiet. Solvang erinnert stark an Dänemark, da es 1911 von einigen Dänen gegründet wurde. Alle Häuser sind im Fachwerkstil gebaut und es gibt sogar Windmühlen und dänische Bäckereien. Etwas touristisch, aber ganz nett anzusehen. Da Solvang weiter im Landesinneren liegt, war es dort heute bei strahlend blauem Himmel sehr warm.

Nach Solvang zog sich die Fahrt bis Oceana/Pismo Beach. Dort haben wir am Strand einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. Der besteht aus ganz feinem Sand und kann mit dem eigenen Auto befahren werden. Hier konnte ich dann wenigstens meine Füße im Pazifik baden. Außer mir war keiner im Wasser und ich weiß jetzt auch warum… Ganz schön kalt, der große Teich! Und stürmisch geweht hat es auch. Nach einem Kaffee-Stopp sind wir dann nach Morro Bay gefahren, unserem heutigen Tagesziel. Ein Motel haben wir gleich gefunden. Noch schnell ein paar Einkäufe erledigt, dann gab‘s Abendbrot (wenn man das labbrige Zeug „Brot“ nennen darf) auf dem Zimmer. Heute gehen wir früh ins Bett, da wir morgen ein volles Programm haben.