Tag 11: Mammoth Lakes – Furnace Creek

Da es auf der Furnace Creek Ranch im Death Valley NP kein Internet gab und es im Excalibur in Las Vegas kostenpflichtig ist, reichen wir den Tagesbericht vom 24.09. leider erst heute nach.

Heute Morgen war es in Mammoth Lakes sehr kalt. Unter 10 Grad, da war uns auch klar, warum uns der Herr beim Einchecken den Ofen im Zimmer so genau erklärt hatte. Das Frühstück im Cinnamon Bear Inn Bed & Breakfast war, bis auf den Kaffee sehr lecker. Es gab hausgemachten French Toast mit Rapsberry Cream Cheese.

Auf dem Weg zum Death Valley National Park haben wir kurz hinter Mammoth Lakes spontan einen Abstecher zu den Hot Springs gemacht. Ein kurzer Trail führt hinunter zu den Quellen, die allerdings auf der anderen Seite eines Flusses liegen. Die Quellen sind Überbleibsel der vulkanischen Aktivitäten in der Region. Das Baden ist dort mittlerweile verboten, da das Wasser sehr heiß ist und bereits zahlreiche Menschen getötet oder verletzt wurden.

Nachdem wir viele Fotos vom türkisblauen Wasser gemacht hatten, ging es weiter nach Bishop. Dort haben wir unsere Vorräte aufgefüllt, vor allem Wasser (35 l) und Benzin. Unser Hunger wurde dann auch noch gestillt und auf ging es Richtung Death Valley.

Den ersten Stopp legten wir beim Padre Crowley Point ein, noch vor dem eigentlichen Nationalpark. Dort war es warm, aber noch auszuhalten. Während Jens Fotos machte, schoß plötzlich ein Kampfjet der US Airforce tief und recht nah durch den Canyon. Die Piloten üben dort anscheinend Tiefflüge.
Weiter ging die Fahrt, recht zügig von einem Höhenzug auf Meereshöhe hinunter. Dort haben wir erneut einen Fotostopp eingelegt und sind fast umgefallen. Die Hitze war auch noch abends gegen 18:00 Uhr ernorm und die Luft extrem trocken. Also schnell zurück ins Auto und die Klimaanlage entgegen der Hinweise im Park auf volle Pulle.
Trotz der Hitze haben wir auf dem Weg zum Hotel noch einige Male angehalten, unter anderem an den großen Sanddünen bei Stovepipe Wells. Wir sind sogar ein Stück Richtung Dünen gelaufen. Gegen 19:00 Uhr erreichten wir die Furnace Creek Ranch, unser Hotel für diese Nacht. Im Zimmer war es fast eisig, da die Klimaanlage zur Begrüßung auf Hochtouren lief. Nach dem Ausladen des Autos gab es noch ein kleines Abendessen auf dem Zimmer.

Heute wollen wir zeitig ins Bett, da wir morgen einiges vorhaben. Unter Anderem den Sonnenaufgang am Zabriskie Point anschauen und eine Wanderung durch den Golden Canyon.

Tag 10: El Portal – Mammoth Lakes

Heute Früh haben wir nach dem zusammenpacken unserer Sachen wieder ausgiebig im Hotel gefrühstückt. Es gab Bacon, Sausage, Scrambled Eggs, Pankakes, French Toast (aus Zimtmilchbrot), Obst (Melone und Erdbeeren) und sehr guten Kaffee. Oft ist dieser in den Motels und Diners leider sehr dünn und sein Geld nicht wert. Die nette Bedienung wies uns nach dem Loben des Kaffees freundlicherweise darauf hin, dass wir zusätzlich auch noch einen Coffee to Go – im regulären Frühstücks-Kaffee-Preis inbegriffen – bekommen könnten, was wir auch gleich dankend in Anspruch genommen haben.

So gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Yosemite National Park. Heute hatten wir einen nahezu reinen Fahrttag auf dem Programm. Wir wollten den Yosemite NP über den Tioga Pass durchqueren und anschließend über die Geisterstadt Bodie nach Mammoth Lakes fahren. Dort hatten wir bereits vor unserem Urlaub ein Bed & Breakfast vorgebucht.

Im Yosemite NP haben wir auf etwa 1/4 der Strecke durch den Nationalpark beim Trailhead der Tuolumne Grove of Giant Sequoias halt gemacht und sind die eine Meile zur Baumgruppe hinuntergewandert. Die Bäume sind wirklich riesig! Der Rückweg war dann ganz schön anstrengend, da wir die 400 Fuß (122 m) Höhenunterschied wieder hinaufgehen mussten. Der Trail hat uns etwa eine Stunde gekostet.
Anschließend sind wir weiter über den Olmsted Point und den Tenaya Lake, wo wir an einem idyllischen kleinen Rastplatz leckere Bagels mit Käse und Wurst gepicknickt haben. Nach einigen Fotos ging es dann auch weiter über die Tuolumne Meadows zum Tioga Pass, wo wir den Yosemite NP verlassen haben.

Zügig ging es die Sierra Nevada von über 9000 Fuß auf 7000 Fuß hinunter. Sehr bald erreichten wir den Mono Lake, wo wir noch einmal kurz für ein Paar Fotos halt gemacht haben. Dann ging es weiter Richtung Bodie.

Um zu der Geisterstadt zu gelangen, mussten wir den Highway 395 verlassen und auf die 270 wechseln. Diese ist leider nur ca. 15 Meilen geteert und anschließend ganze drei Meilen unbefestigt. Gegen 16:15 erreichen wir endlich den Eingang zum Bodie State Historic Park. Der freundliche Ranger wies uns nach dem Bezahlen darauf hin, dass wir den Park bis 17:00 Uhr wieder verlassen haben müssten. Somit haben wir uns beeilt, möglichst viel in der kurzen Zeit von Bodie aufzusaugen und auf Fotos festzuhalten.

Nachdem wir Bodie pünktlich wieder verlassen hatten, fuhren wir zurück über die 270 auf den Highway 395 und dann weiter Richtung Mammoth Lakes. Unsere Zeit reichte noch für einen kurzen Zwischenstopp beim Mono Lake Tufa State Natural Reserve, wo wir nur kurz für ein paar Fotos ausgestiegen sind.

In Mammoth Lakes haben wir unser Bed & Breakfast schnell gefunden und wurden sehr herzlich empfangen. Wir haben ein Zimmer mit einem gasbetriebenen Kaminofen. Leider wollte der Ofen bei der Demonstration nicht so richtig. Hoffentlich wird es heute Nacht nicht zu kalt!

Morgen geht es weiter in den Death Valley National Park, wo wir in Furnace Creek übernachten werden.